Parasiten - Mikroskopische Untersuchungen

 

Mikroskopie:
 
Untersuchung auf Parasiten
 
Eine Wurmkur ist nur dann nötig, wenn ein Wurmbefall vorliegt. Eine prophylaktische Gabe funktioniert nicht, weil durch die Wurmkur nur die zum Zeitpunkt der Verabreichung vorhandenen Würmer abgetötet werden. Blindes Entwurmen kann zudem zu Resistenzen führen.
 
Also erst eine mikroskopische Untersuchung veranlassen und dann gezielt Entwurmen!
 
Eine pflanzliche Entwurmung ist meiner Meinung nach nicht effektiv genug. Sollte das Ergebnis der Kotuntersuchung positiv sein, so empfehle ich den passenden Wirkstoff von einem Tierarzt zu erwerben. Denn nicht jede Wurmkur wirkt auch gegen jeden Wurm. Mit der Kotuntersuchung ersparen Sie Ihrem Tier, sofern keine Würmer nachgewiesen wurden, eine unnötige Medikamentengabe!
 
Sprechen Sie mich gerne an.
 
 
Entwurmung Pferd:
 
Irrtümer der Pferdeentwurmung
 
Es gibt kaum ein anderes Thema in der Pferdehaltung, bei dem sich so viele Irrtümer hartnäckig halten, wie bei der Entwurmung. Gezieltes und regelmäßiges Entwurmen mit modernen Wirkstoffen kann unsere Pferde vor den häufigsten Magen-Darm-Parasiten wirksam schützen.
 
Zu Beginn einer Parasitose sieht jedes Pferd gesund aus. Dramatisch sind die späteren Auswirkungen und Folgeerkrankungen wie z.B. Kolik, wiederkehrender Durchfall, Leistungs- und Entwicklungseinbußen.
 
Wie oft entwurmt werden muss , hängt ganz vom verwendeten Wirkstoff, der Wirkdauer des Präparates und den vorhandenen Parasiten im Pferd ab. Gezielte Entwurmungen sind neben einer guten Weidehygiene und einem guten Stallmanagement nur ein Pfeiler eines verantwortungsvollen Entwurmungsprogrammes.
 
Übrigens reicht ein willkürlicher Wechsel von Präparaten zur Vermeidung von Resistenzen leider nicht aus. Um Resistenzen vorzubeugen sollte ein Produkt mit einem Wirkstoff verwendet werden, der gegen die in Pferd und Stall vorkommenden Würmer wirkt. Der Wurmbefall und der Behandlungserfolg sollten regelmäßig mit einem Tierarzt besprochen werden.

 

 

Entwurmung Hund & Katze

 

Eine allgemeingültiges, für jeden Hund und jede Katze zutreffendes Entwurmungsschema gibt es nicht.
 
Bestimmte Faktoren können eine häufigere Entwurmung erforderlich machen, während andere ein weniger intensives Vorgehen rechtfertigen können. Bei der Erstellung des Maßnahmenplans sollten unter anderem folgende Aspekte berücksichtigt werden:
 
Alter, Zucht
 
Hunde- und Katzenwelpen tragen im Allgemeinen ein höheres Risiko an parasitären Infektionen zu erkranken und diese zu übertragen als erwachsene Tiere.
Trächtige Hündinnen können Spulwürmer und den Hakenwurm auf ihre Welpen übertragen. Säugende Kätzinnen können Spulwürmer auf ihre Welpen übertragen.
 
Haltungsform, Nutzung
 
Folgende Hunde- und Katzengruppen tragen ein höheres Risiko als einzeln im Haus gehaltene Kleintiere:
 
Im Freien lebende Hunde und Katzen, sowie solche, die unbeaufsichtigten Auslauf haben
Hunde und Katzen, die gemeinsam mit anderen Tieren gehalten werden
Jagdhunde
 
Ernährung
 
Hunde und Katzen mit Zugang zu wilden Nagetieren, Schnecken, rohem Fisch oder rohem Fleisch und nicht ausreichend erhitzten oder gefrorenen Schlachtabfällen haben ein höheres Risiko als andere Tiere.
 
Wohnort und Reisen
 
Tiere können sich bei Reisen mit Parasiten des Ziellandes infizieren.
Während eines Aufenthaltes in einer Tierpension besteht – auch bei guten hygienischen Bedingungen – eine gewisse Gefahr einer Ansteckung mit Parasiten.

 

Gerne Berate ich Sie!